Berichte
aus dem Schulleben und den Fachbereichen
„Sehen und gesehen werden.“
So lautete im 18. Jahrhundert das Motto im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth. Auch wir wollten etwas sehen, so machten wir uns, die Klassen 7a und 7b, am Mittwoch, den 06. Mai 2026 im Rahmen der Exkursion in Geschichte zu Fuß auf den Weg dorthin. Angekommen haben wir zuerst im Eingangsbereich ein Modell des Opernhauses bestaunt, während unser Museums-Guide uns erzählt hat, dass der Dachstuhl, der kompliziert gebaut wurde, aus einem ganzen Wald besteht.
Der Bau dauerte 3,5 Jahre, also von 1744 bis 1748. Davon brauchte man 3 Jahre für den Dachstuhl und die Wände und erstaunlicherweise nur 6 Monate für den aufwendigen Innenraum, der vorher schon angefertigt und vor Ort zusammengesetzt wurde. Danach durften wir in der Fürstenloge Platz nehmen, von dort hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Bühne.
Unser Guide erzählte uns auch noch, wo welche Personen saßen. Die Adligen saßen in der Mitte, der Markgraf und die Markgräfin in der Fürstenloge. Je höher man saß, desto niedriger war der Stand. Damals unterhielten sich die Leute während der Vorstellung, was heute undenkbar wäre. Zum Schluss durften wir uns auf die Bühne setzen und anschließend die Bühnentechnik auf einer Nachbildung der Bühne im Museum selbst ausprobieren.
Es war ein wundervoller und interessanter Ausflug zum Opernhaus, welches von der Namensgeberin unserer Schule – Markgräfin Wilhelmine – erbaut wurde.
Kim Küffner, Maren Scheffczyk und Lotta Veigl der Klasse 7b

