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MWGXpress-Adventskalender - Tür 6
Die Geschichte vom Nikolaus
Vor ca. 2000 Jahren lebte in der heutigen Türkei ein Mann namens Nikolaus. Nikolaus wuchs in einer sehr wohlhabenden und reichen Familie auf, weswegen er sich nie Sorgen um Geld machen musste. Bereits mit 19 Jahren wurde er von seinem Onkel zum Priester geweiht. Als kurz darauf seine Eltern an der Pest starben, erbte er schlagartig das gesamte Vermögen der Familie.
Nikolaus war für einige gute Taten verantwortlich. Eine der wohl bekanntesten Taten ist das Kornwunder von Myra, welches sich wie folgt abgespielt haben soll;
In Myra, der Stadt, in der Nikolaus lebte, herrschte eine große Hungersnot. Als Schiffe voller Korn im Hafen anlegten, dachten die Bewohner, sie seien gerettet. Doch der Kapitän verbot ihnen, sich Korn zu nehmen, da die gesamte Fracht für den Kaiser bestimmt sei. Erst als Nikolaus ihn überzeugte, erlaubte der Kapitän den Bürgen, sich ausreichend Korn zu nehmen.
Kurz darauf verließen die Schiffe den Hafen wieder. Kein Gramm Korn fehlte- und doch hatten die Bewohner von Myra genug essen für die nächsten zwei Jahre.
Doch warum feiern wir den Nikolaustag heute so, wie wir es tun? Der Grund für die lange Tradition, Schuhe vor die Tür zu stellen, beruft sich auf eine andere Geschichte.
In Myra lebte ein Vater mit seinen drei Töchtern, der nicht sehr reich war. Deswegen wollte er seine älteste Tochter verheiraten, um Geld zu bekommen. Nikolaus bekam davon Wind und wollte unbedingt helfen. Deswegen beschloss er, etwas Geld durch das Fenster der Familie zu werfen. Das Gold landete in den Schuhen der Mädchen und der Vater musste seine Töchter nicht mehr verheiraten. Was ein Wunder, nicht wahr?
von Elise Rohleder (8d)

