Beratung und Hilfe

Schulberatung

Ein „glatter Durchmarsch bis zum Abitur“ – wer wünscht sich das nicht? Oft aber ist die Wirk­lich­keit etwas kom­plexer. Es gilt, die rich­tigen Schul­lauf­bahn­ent­schei­dungen zu treffen, bereits getroffene Ent­schei­dungen zu hinter­fragen und viel­leicht zu revi­dieren. Manch­mal ist es auch not­wendig, eine Kurs­korrektur vor­zu­nehmen – im Arbeits­ver­halten, bei Lern­strate­gien oder in der Schul­lauf­bahn. Quali­fi­zierte Bera­tungs­lehr­kräfte können Schüler­innen und Schüler sowie deren Eltern bei solchen Pro­zessen unter­stützen. Hilfe zur Selbst­hilfe ist dabei das Haupt­ziel.

Barbara Zeitler, StDin (D/E), Bera­tungs­lehr­kraft am MWG: Sprechstunden Donners­tag (7.50 bis 8.35 Uhr im Heimbüro/Internat) und Mitt­woch (9.35 bis 10.20 Uhr in E.18) sowie nach Ver­ein­barung. Kontakt über 0921-7999144, Elternportal oder Mail.

Julia Lege, StRin (M/WR), Bera­tungs­lehr­kraft am MWG: aktuell in Elternzeit.

Schüler­innen und Schüler können unseren Beratungs­lehr­kräften auch eine Nach­richt im Fach hinter­lassen oder sie im Schul­haus ein­fach ansprechen.

Beratungslehrkräfte bieten Unterstützung bei Lern- und Leis­tungs­pro­ble­men und Ver­hal­tens­schwie­rig­keit­en, bei der Lern­mo­ti­va­tion und Eigen­or­ga­ni­sa­tion, in belastenden Situa­tio­nen oder bei Fragen zur Schul­lauf­bahn­be­ra­tung (Über­tritt, Zweig- und Fächer­wahl, Ent­schei­dung für einen ange­streb­ten Schul­ab­schluss, Schul­wech­sel, Berufs- und Stu­dien­ori­en­tie­rung, Nach­prü­fung, Vor­rücken auf Probe, Wie­der­ho­len, Über­sprin­gen etc.).

Schulberatung ist kostenfrei, unparteiisch und streng vertrau­lich. Die Weiter­gabe von Infor­ma­tionen, zum Beispiel für ein Gespräch mit Fach­lehrern oder der Schul­leitung, muss seitens des Rat­suchen­den aus­drück­lich erlaubt werden.

Projekt „VOR ORT: Werde Lehrkraft in Bayern – gestalte die Zukunft!

Mit Start des Schul­jah­res 2023/24 hat das Bay­er­ische Staats­mi­nis­te­ri­um für Un­ter­richt und Kul­tus ein bun­des­weit ein­zig­ar­ti­ges Groß­pro­jekt zur Ge­win­nung jung­er, ta­len­tier­ter Lehr­kräf­te ins Le­ben ge­ru­fen: „VOR ORT: Wer­de Lehr­kraft in Bay­ern – ge­stal­te die Zu­kunft!“.

Mehr über das Projekt „VOR ORT“ erfahren

An jeder Zielschule (Gymna­sium/ FOSBOS) selbst werden Schü­ler­in­nen und Schü­ler um­fas­send über das Be­rufs­bild Leh­rer durch schul­art­über­grei­fen­de „Bot­schaf­ter-Teams“, be­steh­end aus je einer Lehr­kraft aus der Mit­tel­schu­le, För­der­schu­le, Real­schu­le, dem Gym­na­si­um und der Be­ruf­li­chen Schu­le, in­for­miert. Im Vor­der­grund stehen hier­bei authen­tische Be­geg­nungen: per­sön­li­cher Aus­tausch mit Lehr­kräf­ten, Stu­die­ren­den sowie Re­fer­en­darin­nen und Re­fe­ren­da­ren, auf Wunsch das Er­le­ben von Un­ter­richts­si­tu­a­tio­nen und des Schul­le­bens aus der Per­spek­tive einer Lehr­kraft wäh­rend eines Prak­ti­kums. Das Pro­jekt „VOR ORT“ möchte in­te­res­sier­ten Schü­ler­in­nen und Schü­lern neben In­for­ma­tions­ver­an­stal­tungen vor al­lem auch länger­fris­tige, nach­hal­ti­ge Be­glei­tung im Be­rufs­wahl­pro­zess bie­ten. So wer­den auf Wunsch Prak­tika, be­zahl­te oder ehren­amt­liche Tä­tig­kei­ten an Schu­len ver­mit­telt oder auch bei­spiels­wei­se der Aus­tausch mit Ex­per­ten, wie zum Bei­spiel Re­feren­darin­nen und Re­fe­ren­da­ren, er­mög­licht.

Für unsere Schule steht das Team Bay­reuth so­wie die Lehr­amts­be­auf­trag­te Kath­rin Zeitz-Ger­mel­mann (Mail) allen in­te­res­sier­ten Schü­ler­in­nen und Schü­lern je­der­zeit per Mail zur Ver­fü­gung.

Schulsozialpädagogik

Frauke Wick, Dipl.-So­zial­pä­da­go­gin (FH), Schul­so­zial­pä­da­go­gin am MWG: Sprechzeiten täg­lich von 7.45 bis 12.00 Uhr und don­ners­tags zu­sätz­lich von 13 bis 18 Uhr in Zimmer E29. Kontakt über das Elternportal oder per Mail.

Die Schulsozial­päda­gogik soll unsere Schüler und Schüler­innen auf ihrem Weg durch das Schul­leben begleiten und die Persön­lich­keits­bil­dung und Werte­bil­dung unter­stützen. Ganz konkret bedeutet das: Als Schul­sozial­päda­go­gin unter­stütze ich die Heran­wach­sen­den bei allen Lebens­the­men, die neben den schu­li­schen Inhal­ten wich­tig sind. Ganz beson­ders wich­tig ist hier­bei das Wohl­be­fin­den aller Kin­der und Ju­gend­lichen an der Schule. Deshalb bear­bei­te ich Klas­sen­kon­flikte, Aus­gren­zung und Mob­bing zusam­men mit be­trof­fenen Schü­lern und Schü­ler­innen, Grup­pen und Klas­sen. Darüber hinaus biete ich nach Bedarf selbst oder mit Unter­stützung durch einen Koope­rations­part­ner Prä­ven­tions­kurse zu aktu­ellen The­men an, etwa zu Sucht (Can­na­bis, Niko­tin, Alko­hol, Ess­störungen), Gewalt, Part­ner­schaft und Sexu­a­li­tät, Wer­te­bil­dung, psy­chi­scher Ge­sund­heit oder Stress­be­wäl­ti­gung und Selbst­für­sorge.

Ich stehe den Schü­lern und Schü­ler­innen und Eltern als An­sprech­per­son vor Ort zur Ver­fü­gung und un­ter­stütze durch ein Clea­ring bei der Be­wäl­ti­gung sozi­a­ler Pro­blem­la­gen und be­las­ten­der Situ­a­tio­nen. Als Schul­so­zial­päda­go­gin un­ter­lie­ge ich der Schwei­ge­pflicht.

Schulpsychologische Beratung

Susanne Zagel (L, Ev, Psy), Staatliche Schul­psy­cho­lo­gin am MWG: Sprech­­stun­­de nach Ver­ein­ba­rung: Diens­tag (12:45 bis 13:30 Uhr) und nach in­di­vi­du­el­ler Ab­spra­che in Zim­­mer E16. Schü­ler­sprech­stun­de zur Ter­min­ver­ein­ba­rung diens­tags in der 2. Pau­se. Kon­takt über El­tern­por­tal oder Mail oder tele­fo­nisch. Tele­fon­sprech­stun­de: Diens­tag (12:00 bis 12:45 Uhr, 0921/7999143).

Der schulische All­tag folgt oft einem ver­trau­ten Rhyth­mus – mit Höhen und Tie­fen. Wenn die­ser Takt aus dem Gleich­ge­wicht ge­rät, kann schul­psy­cho­lo­gi­sche Be­ra­tung un­ter­stütz­en, die in­di­vi­du­el­le Si­tu­a­ti­on bes­ser zu ver­steh­en, nach Ent­las­tungs­mög­lich­kei­ten zu su­chen und sich auf den Weg zu Ver­än­de­rung­en zu ma­chen.

Als Schul­psy­cho­lo­gin bie­te ich Un­ter­stütz­ung für Schü­ler­in­nen und Schü­ler, El­tern so­wie alle wei­te­ren Mit­glie­der der Schul­fa­mi­lie – im­mer dann, wenn das Le­ben schu­li­sche oder per­sön­li­che Her­aus­for­der­ung­en be­reit­hält, die es zu meis­tern gilt.

Wende dich bzw. wenden Sie sich als Eltern gerne an mich, wenn…

  • Wege gesucht werden, wie sich Leis­tung­en wie­der ver­bes­sern und schu­li­sche Her­aus­for­de­rung­en leich­ter fal­len kön­nen,
  • Fragen zu be­son­de­ren Be­ga­bung­en und de­ren För­de­rung be­steh­en,
  • Unter­stütz­ung im Um­gang mit an­hal­ten­den Lese- und/oder Recht­schreib­schwie­rig­kei­ten oder beim The­ma In­klu­si­on sinn­voll er­scheint,
  • es darum geht, be­las­ten­de so­zia­le Si­tu­a­ti­o­nen wie Aus­gren­zung und Mob­bing zu be­wäl­ti­gen,
  • ein gelassenerer Um­gang mit Prü­fung­en Ent­las­tung mit sich brin­gen wür­de oder ein hilf­rei­cher Um­gang mit schul­be­zo­ge­nen Ängs­ten ge­sucht wird,
  • das Gefühl ent­steht oder Hin­wei­se zu fin­den sind, dass eine psy­chi­sche Auf­fäl­lig­keit oder Er­krank­ung vor­liegt. Da­bei bie­tet schul­psy­cho­lo­gi­sche Be­ra­tung keine The­ra­pie, son­dern Hil­fe im ers­ten Um­gang mit der ak­tu­el­len Si­tu­a­ti­on und ggf. Unter­stütz­ung bei der Suche nach einem The­ra­pie­platz oder einer an­de­ren hilf­rei­chen Stelle.
  • akute Krisen das Leben aus der Bahn werfen.

Die Beratung basiert auf Frei­wil­lig­keit und ist kos­ten­frei. Sie ist ver­trau­lich (ge­setz­li­che Schwei­ge­pflicht) und fin­det in ei­nem un­ab­hängi­gen Rah­men statt.

Folgende Links und Tele­fon­num­mern außer­schu­li­scher An­ge­bo­te kön­nen bei der Suche nach The­ra­pie und Un­ter­stütz­ung bei psy­chi­schen Er­krank­ungen und per­sön­li­chen Not­la­gen nütz­lich sein. Selbst­ver­ständ­lich kön­nen sich Schü­ler­in­nen und Schü­ler sowie El­tern zu­nächst auch gerne an mich wen­den, z. B. um ein ge­eig­ne­tes Hilfs­an­ge­bot aus­zu­wählen.

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